06Zahlungsbefehl

Nach Empfang des Betreibungsbegehrens stellt das Betreibungsamt dem Schuldner - ohne die Rechtmässigkeit der Forderung zu prüfen - einen Zahlungsbefehl zu. Darin wird der Schuldner aufgefordert, die Forderung des Gläubigers samt Betreibungskosten innert 20 Tagen zu begleichen (Art. 69 SchKG).

Wird die Schuld innert dieser Frist nicht bezahlt und ist die Betreibung nicht durch Rechtsvorschlag oder gerichtlichen Entscheid eingestellt worden, so kann der Gläubiger das Fortsetzungsbegehren stellen. Dasselbe gilt, wenn der Rechtsvorschlag beseitigt wurde. Das Recht, die Fortsetzung der Betreibung zu verlangen, erlischt ein Jahr nach Zustellung des Zahlungsbefehls. Ist Rechtsvorschlag erhoben worden, so steht die Frist zwischen der Einleitung und der Erledigung des dadurch veranlassten Verfahrens still (Art. 88 SchKG).

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