06Kredit / Kreditvertrag

Ein Kredit ist die zeitweise Überlassung von Geldmitteln. Nach der Art des zugrundeliegenden Rechtsgeschäftes unterscheidet man vor allem den Abstattungskredit, den Hypothekarkredit und den Konsum- oder Privatkredit. Der Kreditvertrag (Konsensualvertrag) wird bereits durch die Annahme der Zusage (Promesse), einen Kredit einräumen zu wollen bzw. durch Annahme des Kreditantrages des Kreditwerbers durch das zuständige Geldinstitut begründet.

Er bedarf zu seiner Gültigkeit nicht der mit dem Abschluss Hand in Hand gehenden Auszahlung des Kreditbetrages an den Kreditnehmer oder an einen Dritten. Der mit Geldinstituten abgeschlossene Kreditvertrag ist zumeist ein gemischter Vertrag, da er nicht nur die Kreditvereinbarung, sondern auch Elemente eines Geschäftsbesorgungsvertrages enthält.
Durch die Aufnahme der Geltung der "Allgemeinen Geschäftsbedingungen der österr. Kreditunternehmungen" (AGB) in die Kreditvereinbarung wird mit ihm oft der Abschluss eines Giro- und Kontokorrentvertrages verbunden.

Eine bestimmte Form des Vertrages ist nicht erforderlich. Die Sorgfaltspflicht bei der Abwicklung der Kreditgeschäfte durch Geldinstitute verlangt jedoch meist die schriftliche Form dieser Verträge. Wird zumeist in Form von Anbot und Annahme (Gegenbrief) geschlossen.

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