06Fahrnisexekution

Gerichtliche Pfändung und Verwertung von beweglichen Sachen ("Fahrnissen") durch den Gerichtsvollzieher mit dem Ziel, aus dem Erlös die zugrundeliegende Forderung samt Zinsen und Kosten zu bezahlen. Betreiben mehrere Gläubiger gleichzeitig, so wird zuerst an den bezahlt, der zuerst die Exekution beantragt hat. Der Gerichtsvollzieher erscheint in der Regel unangemeldet in der Wohnung und nimmt die pfändbaren Gegenstände ins Pfändungsprotokoll auf. Sachen, die der/die Schuldner/in und dessen Angehörige unbedingt für eine einfache Lebensführung benötigen, dürfen nicht gepfändet werden. Bei ergebnisloser Fahrnisexekution muss der Verpflichtete vor dem Gerichtsvollzieher oder bei Gericht ein Vermögensverzeichnis ablegen.

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