06Ausfallsbürgschaft

Ein Bürge verpflichtet sich, die beim Gläubiger offenen Schulde zu bezahlen, wenn der Hauptschuldner die Ratenzahlungen nicht mehr einhält.
Bei der Ausfallsbürgschaft muss der Gläubiger (in der Regel eine Bank) bei Zahlungsverzug/Zahlungsunfähigkeit zuerst Exekution in das gesamte Vermögen des Hauptschuldners führen. Erst wenn dies zur Deckung der Forderung nicht ausreicht, kann bezüglich des verbleibenden Restes auf den Ausfallsbürgen gegriffen werden. Relevant ist dies vor allem bei Scheidungen. Nur innerhalb eines Jahres ab Rechtskraft der Scheidung kann vom Gericht eine "normale" Haftung in eine Ausfallsbürgschaft umgewandelt werden.

zurück zur Übersicht «

 Sprechzeiten: MO - DI 08.00 bis 12.00 Uhr   |   Hotline: +41 71 677 20 90   |   E-Mail: office@inkasso.ag